Corona macht erfinderisch – Behelfsmasken hergestellt und gespendet

In der aktuell schwierigen Zeit, die jeden von uns trifft, haben es die Menschen der sogenannten Risikogruppen besonders schwer. Um diese zu schützen müssen aber vor allem deren Helferinnen und Helfer so ausgestattet sein, dass eine Infektionsgefahr für diese und von diesen weitestgehend ausgeschlossen wird. Leider gibt es deutschlandweit bei der Bereitstellung von Gesichtsmasken und Schutzkleidung riesige Engpässe.

Monari nutzt aufgrund der aktuellen Schließungen im Einzelhandel die „coronafreie Zeit“, um einen Beitrag zu leisten, der in den letzten Tagen einiges logistisches Geschick erforderte.

Dank der flexiblen und spontanen Hilfe lokaler Nähereien und der schnellen Lieferung von Rohmaterialien aus der Türkei, konnten wir die Produktion von (Gesichts-) Behelfsmasken starten.

Diese gibt es in drei unterschiedlichen Formen wovon alle mit einem austauschbaren Filter (Vlies) ausgestattet sind. Die Masken können bei bis zu 90 Grad gewaschen werden. Sie haben selbstverständlich nicht den Standard eines FFP2 Schutzes, aber das Krankenhaus Gronau hat sie als Behelfsmaske akzeptiert und abgenommen.

2.000 Stück konnten in der kurzen Zeit in Handarbeit produziert und als Spende an das Antonius Krankenhaus in Gronau übergeben werden.

Bis Anfang Mai werden wir ca. 8.000 dieser Masken genäht haben. 

Die Aktion wird von der Bernhard Bosch Stiftung begleitet.

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